Newsletter Juni 2009

In dieser Ausgabe:

Israels Wirtschaft

IT & Telekommunikation

Life Sciences

Wasser & Energie

Sicherheitstechnologie

Events & Messen

Business Opportunities

 

Grußwort

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch unser Juni-Newsletter hält wieder viele interessante Nachrichten über Israels Wirtschaft und innovative israelische Unternehmen aus verschiedenen Sektoren für Sie bereit. Die weltweite Wirtschaftskrise macht auch vor Israel nicht halt, aber wir sind dank des sehr hohen Anteils von High-Tech-Produkten an unserem Export nicht ganz so stark betroffen wie andere Länder. Ob Nanotechnologie, Medikamente oder Solartechnik - Israel stellt immer wieder führende Firmen in forschungsintensiven Branchen. Nicht ohne Grund nannte das Wirtschaftsmagazin The Economist Israel kürzlich ein "Land der Möglichkeiten."

Nach vier spannenden Jahren in Deutschland kehre ich in diesem Sommer nach Israel zurück. Daher möchte ich die Gelegenheit ergreifen und Ihnen meinen Nachfolger, Herrn Inon Elroy, vorstellen. Er wird ab diesem Sommer das Israel Trade Center in Berlin leiten und unter anderem die nächsten Projekte des Israel Trade Centers, eine Delegationsreise zur Wasser- und Umwelttechnologiemesse WATEC 2009 in Tel Aviv sowie die Unternehmen am israelischen Gemeinschaftsstand auf der MEDICA in Düsseldorf, betreuen. Er freut sich darauf, Sie bei unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.

Stel Pinhasov Beck, Direktorin des Israel Trade Center

    Israels Wirtschaft

Tagesaktuelle Informationen über die israelische Wirtschaft in englischer Sprache finden Sie auf den folgenden Internetseiten:





Auf der Internetseite des
Israel Trade Center Berlin
befindet Sie auch das
Newsletter-Archiv:





Informationen zu Investitionen in Israel sowie regelmäßige Wirtschaftsnachrichten finden Sie bei: 



Aktuelle Zahlen und Daten sowie Berichte über die israelische Volkswirtschaft können Sie auf der Seite der Bank of Israel nachlesen:











 

Israel steigt in erste Aktienliga auf

Israel bekommt vom Indexanbieter Morgan Stanley Capital International Barra (MSCI) den Status eines entwickelten Landes und steigt im kommenden Jahr in einen der wichtigsten Aktienindizes der Welt auf. Für Israel erschließen sich damit neue Möglichkeiten, Kapital anzuziehen, da viele Investoren ausschließlich in entwickelten Märkten investieren. Weltweit bilden Investoren mit Vermögenswerten von etwa 3000 Mrd. $ die MSCI-Indizes nach. Israel, bislang als Schwellenland klassifiziert, soll im Mai 2010 in den MSCI World aufsteigen.

Dieses Jahr hat der Leitindex der Börse in Tel Aviv, der TA-25, bisher 30 Prozent zugelegt und damit 20 der 23 MSCI-Indizes für entwickelte Märkte geschlagen. "Wir haben die gläserne Decke durchstoßen", sagte die Chefin der Börse in Tel Aviv, Ester Levanon, der Nachrichtenagentur Bloomberg. "Jetzt spielen wir mit den großen Jungs."

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Trotz Krise - Ausländische Direktinvestitionen 2008 gestiegen

Trotz der sich ausweitenden Wirtschaftskrise ist die Summe der ausländischen Direktinvestition in Israel im Jahr 2008 um 5% auf 10,5 Milliarden USD gewachsen, wie jüngste Zahlen der Bank of Israel zeigen. Momentan wird auch Israel von der globalen Wirtschaftskrise hart getroffen, dürfte sich aber aus Sicht von Experten ab dem zweiten Halbjahr 2009 wieder erholen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet, dass die Volkswirtschaft des Landes in diesem Jahr um 1,7 Prozent schrumpft, 2010 aber wieder ein leichtes Wachstum von 0,3 Prozent erzielt. Im ersten Quartal 2009 schrumpfte die israelische Wirtschaft um 3,9% gegenüber dem ersten Quartal 2008 und die Arbeitslosigkeit stieg auf 7,8% im April 2009 (6,1% im April 2008).

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Neue Förderprogramme für F&E-Zentren und Filmproduktionen

Wie bereits im letzten Newsletter angekündigt bietet das israelische Ministerium für Industrie, Handel und Arbeit  jetzt ein neues Förderprogramm für multinationale Unternehmen an, die in peripheren Regionen des Landes ein Forschungs- und Entwicklungszentrum einrichten wollen. Die Gründung neuer F&E-Zentren in Galiläa und der Negev-Wüste wird mit staatlichen Lohnkostenzuschüssen von bis zu 50% für jeden neuen Mitarbeiter über eine Dauer von vier Jahren unterstützt. Nähere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier.
 
Israel fördert zudem mit einem neuen Programm internationale Filmproduktionen im Land. So erhalten Filmproduzenten zum Beispiel ab einer Investitionssumme von etwa 1,5 Millionen Euro in Israel großzügige Steuervorteile, die die Produktionskosten um bis zu 20% reduzieren. Bei Fragen zu diesem Programm wenden Sie sich bitte an das Israel Trade Center.

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Economist: Israel als Land der Möglichkeiten

Im März würdigte das britische Wirtschaftsmagazin The Economist Israel neben Dänemark und Singapur als Vorbild für Unternehmenssinn. Zumal Israels High-Tech-Industrie profitiere von den Fähigkeiten, Tugenden und der hohen Risikoverträglichkeit, die in den Israelischen Verteidigungsstreitkräften vermittelt würden.

„Es beheimatet 4000 High-Tech-Unternehmen, mehr als 100 Wagniskapitalfonds und eine wachsende Gesundheitspflege-Industrie. Zu den Innovationen, die im Land entwickelt worden sind, gehören der Pentium-Chip (Intel), Voicemail (Comverse), das Sofortnachrichtensystem (Mirabilis, Ubique), Firewalls (Checkpoint) und die „Video-Pille“, die es Ärzten ermöglicht, Eingeweide ohne invasive Chirurgie zu untersuchen.“

„Israel hat den höchsten Anteil von Promovierten an der Gesamtbevölkerung, den höchsten Anteil an Ingenieuren und Wissenschaftlern und einige der besten Forschungsuniversitären der Welt, wie etwa das Technion. Das heimische Talent des Landes wurde durch die Ankunft von 400 000 hoch qualifizierten jüdischen Flüchtlingen aus der ehemaligen Sowjetunion bereichert.“

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    IT & Telekommunikation
















































Digital Innovators' Summit
Berlin, 3. - 4. März 2009

Bilder und Präsentationen vom diesjährigen Digital Innovators' Summit des VDZ stehen jetzt im Netz.

 

Merck KGaA und Yissum kooperieren bei Nano-Forschung

Die Merck KGaA und die israelische QLight Nanotech Ltd. haben eine Forschungs- und Entwicklungsvereinbarung zur gemeinsamen Entwicklung einer neuartigen Halbleiter-Nanopartikeltechnologie für eine neue Displayapplikation bekannt unterzeichnet. Gemäß der Vereinbarung erwirbt Merck die Lizenz für die Halbleiter-Nanopartikeltechnologie für optische Applikationen von QLight Nanotech und finanziert ein F&E-Programm, das QLight Nanotech im Lauf der kommenden drei Jahre durchführen wird. Die neue Technologie ermöglicht die Entwicklung von flexiblen und sehr großen Displays, einschließlich Werbedisplays, großformatigen Video- und Fernsehwänden. Die neue Halbleiter-Nanopartikeltechnologie von QLight Nanotech erlaubt die großtechnische Produktion und ermöglicht hohe Helligkeit sowie einen niedrigen Energieverbrauch.

QLight Nanotech ist ein Spin-Off-Unternehmen von Yissum, dem Technologietransferunternehmen der Hebräischen Universität von Jerusalem. Die Technologie basiert auf einer Erfindung von Professor Uri Banin vom Institut für Chemie und Zentrum für Nanowissenschaft und Nanotechnologie an der Hebräischen Universität von Jerusalem. Produkte, die auf Technologien der Hebräischen Universität beruhen und von Yissum vermarktet werden, generieren derzeit einen Jahresumsatz von 1,2 Mrd. USD. Yissum ist eines der Top-Technologietransferunternehmen der Welt mit über 6100 registrierten Patenten.

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ECI Telecom stellt Deutsche Telekom um auf IP

Die israelische ECI Telecom ist ein weltweiter Anbieter von individuell optimierten Netzwerklösungen für die Migration zu Next-Generation Networks. Die Deutsche Telekom AG hat ECI ausgewählt, an dem Projekt „Next-Generation Factory (NGF) PSTN to all-IP Substitution" teilzunehmen. Im Rahmen des NGF-Projektes wird das Netzwerk der Deutschen Telekom von leitungsvermittelten Diensten auf „IP-basierte” Plattformen umgerüstet und die Komplexität der Netzwerke auf weniger Plattformen reduziert werden. Die Netzwerkarchitektur wird durch die Integration mehrere Plattformen vereinfacht und die erforderliche Flexibilität für neue gemeinsame Endkundendienste unterstützt.

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NDS installiert ersten HD-Digitalvideorekorder im deutschen Kabel

Die beiden deutschen Kabelnetzbetreiber, Tele Columbus und PrimaCom haben sich für die integrierte DVR-Lösung XTV der israelischen Firma NDS zur Einführung des ersten (HD) DVR-Angebots im deutschen Kabel entschieden. NDS DVR-Technologie XTV gibt Zuschauern eine bisher unerreichte Freiheit und Flexibilität bei der Auswahl und Nutzung von Programminhalten. Tele Columbus und PrimaCom versorgen rund 3,5 Millionen angeschlossene Haushalte mit Kabelfernsehen und betreiben eine große Anzahl unabhängiger Netze.

Bereits im April hatte NDS einen Vertragsabschluss mit Deutschlands größtem Kabelanbieter Kabel Deutschland (9 Millionen Haushalte) bekannt gegeben. Kabel Deutschland setzt damit auf NDS als Technologiedienstleister, um den weiteren Aufbau der Digital-TV-Plattform mit einer Systemlösung zu gestalten. NDS Group Ltd. entwickelt Pay-TV-Technologien und -Applikationen, die Betreibern die sichere Übertragung digitaler Inhalte auf Set-Top-Boxen, digitale Videorekorder, PCs, Mobiltelefone und andere multimediale Endgeräte ermöglichen. Mehr als 70 der weltweit führenden Pay-TV-Plattformen verwenden Technologien von NDS zum Schutz und Ausbau ihrer Angebote.

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Israelische Unternehmen auf dem VDZ Digital Innovators' Summit

Erstmalig hat der VDZ (Verband deutscher Zeitschriftenverleger) im März einen internationalen „Digital Innovators’ Summit“ über zwei Tage in Berlin veranstaltet. Schwerpunkt dieser Veranstaltung waren neue Businessmodelle und Technologien für das digitale Zeitalter im Verlagswesen. Ca. 28 Unternehmen wurden nach einem detaillierten Auswahlverfahren identifiziert und eingeladen. Davon waren ca. 13 hochinnovative Unternehmen aus Israel und ca. 15 aus den Vereinigten Staaten.
Die Unternehmen konnten sich in fachlich verschiedenen Panels präsentieren und ihre Technologien an ihren Ständen präsentieren. An der kostenpflichtigen Veranstaltung nahmen ca. 300 Gäste teil, unter ihnen ca. 150 Verlagsvertreter.

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    Life Sciences















ILSI-Biomed Israel
Tel Aviv, 15. - 17. Juni 2009






























































 

Israels Pharmaexport gestiegen

Die globale Finanzkrise hat Israels Export im Bereich der Lebenswissenschaften nicht beeinträchtigt. Die israelischen Lebenswissenschaften gehören neben der Sicherheitsindustrie zu den wenigen Sektoren, die kaum unter der Krise gelitten haben. Laut aktuellen Angaben des israelischen Exportinstituts konnten die israelischen Lebenswissenschaften im ersten Quartal von 2009 ihre Ausfuhr um 7% gegenüber dem Vergleichsquartal 2008 auf gut eine Milliarde Euro steigern. Diese positive wirtschaftliche Entwicklung ist vor allem der israelischen Pharmaindustrie zu verdanken, die im ersten Quartal von 2009 sogar einen Exportzuwachs von 27% für sich verbuchen konnte. Die Ausfuhr von Medikamenten belief sich auf etwa 850 Millionen Euro.

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Große deutsche Biotech-Delegation in Israel zur ILSI Biomed 2009

Das Israel Trade Center in Berlin hat in Kooperation mit BioDeutschland und BioTop Berlin Brandenburg vom 14.6.-18.6 eine Delegationsreise zur ILSI Biomed 2009 in Israel veranstaltet. Die Delegation bestand aus sechszehn Teilnehmern von Unternehmen und Organisationen aus den Sektoren Biotech, Medizintechnik und Wirtschaft, insbesondere aus den Bereichen biomedizinische Recherche, organische und anorganische chemische Entwicklung, regenerative Medizin und Stammzellentherapie. Die deutschen Delegationsteilnehmer absolvierten ein gemeinsames Gruppenprogramm (z.B. Besuch des Weizmann Instituts) sowie individuelle Business Meetings.
 
Während des Kongresses wurde auch das Memorandum of Understanding zwischen der deutschen B. Braun Melsungen AG und dem Office of the Chief Scientist (OCS), welches dem israelischen Ministerium für Industrie, Handel und Arbeit obliegt, offiziell unterzeichnet.

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Deutsch-Israelisches Life Science Komitee gegründet

Am 15. Juni 2009 fand in Tel-Aviv das zweite Treffen des German-Israeli Life Science Committee GILSC statt. Das von der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung (DIW) und der Israelisch-Deutschen Industrie- und Handelskammer (AHK) initiierte Gremium war am 27. April in München u. a. mit führenden Vertretern von Roche, Bayer und der Fraunhofer Gesellschaft erstmals zusammengekommen.

Ziel des GILSC ist es, die Kenntnisse über die großen Kooperationspotenziale für Unternehmen mit naturwissenschaftlicher Ausrichtung in beiden Ländern zu verbessern. Darüber hinaus steht die Identifizierung konkreter Förder- und Kooperationsmöglichkeiten, relevanter Industrietrends und die Schaffung eines physischen wie virtuellen Netzwerks zur Unterstützung beider Communities bei der Verwirklichung ihrer gemeinsamen Vorhaben im Vordergrund.

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Jerusalem BioPark eröffnet - Haifa will nachziehen

Die ersten Mieter haben ihre Büros im brandneuen Hadassah Medical Center Hebrew University Biotechnology Park bezogen. Der Jerusalem BioPark ist der erste biomedizinische Industriepark in Israel. Das Gebäude ist speziell auf die Bedürfnisse der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in den Life Sciences zugeschnitten und verfügt im ersten Bauabschnitt über ca. 10.000qm Nutzfläche.
 
Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat hat zudem angekündigt, mit neuen Förderprogrammen das Wachstum des Medizin- und Biotechnikclusters in der Hauptstadt weiter zu unterstützen. Mit der Hebräischen Universität und dem angeschlossenen Hadassah Medical Center verfügt Jerusalem über ausgezeichnete Forschungsinstitute, die einen großen Teil der biotechnologischen und der klinischen Forschung Israels beitragen. Zum Jerusalemer Life Science Cluster gehören derzeit ca. 110 Firmen mit 3.250 Angestellten.

Auch die Stadt Haifa im Norden Israels plant, einen großen Biotechnologie-Park zu errichten und über ihre Haifa Economic Corporation in den nächsten fünf Jahren etwa eine Milliarde Euro in den Ausbau des Parks zu investieren. Haifa ist eines der Zentren der israelischen biomedizinischen Industrie. Mit dem Technion verfügt die Stadt über eine der angesehensten technischen Universitäten der Welt, und der bereits bestehende Haifaer Matam High Tech Park ist unter anderem Standort des Technion Entrepreneurial Incubators, der auch biomedizinische Startups unterstützt.

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Teva setzt auf starkes Wachstum in Deutschland

Mit einem Umsatz von 13,5 Milliarden Dollar ist Teva Pharmaceutical Industries der Weltmarktführer für Generika und Israels größtes Unternehmen. Teva ist bereits Marktführer in Großbritannien, Italien und den Niederlanden, und dritter in Frankreich und Spanien. Nur in Deutschland hat Teva bislang keine entsprechende Position erreicht. In einem Gespräch mit der FAZ hat Sven Dethlefs, Geschäftsführer von Teva Deutschland, nun angekündigt, den Marktanteil von Teva am deutschen Generikamarkt bis 2012 ohne Zukäufe von 1% auf 5% steigern zu wollen. Besonders die Ausgestaltung der zukünftigen Rabattverträge der gesetzlichen Krankenkassen wird eine Schlüsselrolle spielen, und Teva sieht sich dabei durch seine günstige und international starke Produktion hierbei im Vorteil. Bereits Ende 2008 hatte Teva in einer Ausschreibung der AOK Lieferverträge für 15 Wirkstoffe gewinnen können.

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    Wasser & Energie


Save the date:




WATEC Israel 2009
17.-19. November








































Intersolar
München, 27. - 29. Mai 2009

























 

Delegationsreise zur WATEC 2009 vom 17.-19. November

Das Israel Trade Center Berlin wird eine deutsche Delegation zur internationalen Wasser- und Umwelttechnologie-Messe WATEC vom 17.-19. November 2009 in Tel Aviv zusammenstellen. Diese Messe hat sich mittlerweile mit mehr als 15.000 Besuchern aus über 80 Ländern (Zahlen aus 2007) zu einer der wichtigsten Plattformen der Branche in der Region etabliert. Ein zweitägiges Konferenzprogramm zu Themen wie Meerwasserentsalzung, Abwasseraufbereitung und Wasserversorgung wird die Messe begleiten. Die Veranstaltung schlägt darüber hinaus die Brücke zu verwandten Inhalten aus den Bereichen Feststoffabfall, Recycling und Luftqualität.

Israel setzt seit vielen Jahren seine Hi-Tech Erfahrung, seine wissenschaftlichen Kapazitäten und einen großen Teil seiner F&E Investitionen für die Überwindung von Wasserknappheit und Wüstenbildung ein. Es ist nicht nur das Land mit der höchsten Recycling-Rate für Abwasser und verfügt über die modernste Umkehr-Osmose-Meerwasserentsalzungsanlage der Welt, sondern hier wurde auch die Tröpfchenbewässerung erfunden und perfektioniert.

Das Israel Trade Center wird die interessierten deutschen Teilnehmer in allen organisatorischen Fragen unterstützen. Dieser Service ist mit keinerlei Kosten verbunden und beinhaltet ebenfalls ein maßgeschneidertes Programm (als Entwurf im Download) sowie die Identifizierung relevanter Gesprächspartner auf der WATEC entsprechend individueller Wünsche und Vorgaben. Gleichzeitung sind Gruppenrabatte für die selbst zu tragenden Anreise- und Unterkunftskosten sowie für die Messeteilnahme möglich.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei: André Eid, andre.eid@israeltrade.gov.il, 030/206449-15.

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Israel baut Solarkraftwerke mit 250 MW Kapazität

Ein interministerielles Komitee hat im März Ausschreibungen für den Bau von zwei Solarthermiekraftwerken in der Negev-Wüste veröffentlicht. Die Kraftwerke sollen jeweils etwa 110 MW Leistung erzeugen. Ergänzt werden sie durch eine Photovoltaikanlage mit 15-30 MW Leistung, für die der Ausschreibungsprozess gerade zum Abschluss kommt. Israels erstes nationales Solarkraftwerkprojekt ist Teil der staatlichen Strategie zur Erschließung erneuerbarer Energiequellen.

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BP Solar und Schott Solar kooperieren mit SolarEdge

Die israelische Firma SolarEdge Technologies Ltd. hat Anfang Juni gleich zwei neue Kooperationen bekannt gegeben: BP Solar und SolarEdge werden zusammen die Kommerzialisierung eines PV-Modulgesteuerten Systems zur Energiegewinnung untersuchen, das direkt in die Module von BP Solar eingebettet wird. Das kombinierte Lösungskonzept wird die Energieerzeugung während der Lebensdauer eines Systems für Solarenergie maximieren, während die Vielschichtigkeit und Kosten dramatisch herabgesetzt werden. Auch Schott Solar hat mit Solar Edge eine Designpartnerschaft zwecks Entwicklung und Test eines neuartigen PV-Panel-integrierten Energieumwandlungssystems vereinbart, das direkt in die Solarmodule von Schott Solar eingebettet ist.

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Erfolgreiche israelische Delegation auf der Intersolar 2009

Das Israel Trade Center Berlin und das Israel Export and International Cooperation Institute haben eine erfolgreiche Delegation von 12 israelischen Firmen zur Intersolar 2009 in München vom 27.-29. Mai organisiert. Die Delegation umfasste sowohl innovative Unternehmen aus dem Photovolatik- und Solartermiebereich als auch Firmen, die sich auf Energieeffizienz spezialisieren. The Israel Trade Center konnte im Vorfeld ca. 120 Gespräche mit führenden deutschen Solarfirmen arrangieren und freute sich zusammen mit den Delegationsteilnehmern über den regen Betrieb am israelischen Gemeinschaftsstand.

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Netafim liefert intelligente Bewässerungssysteme nach Brasilien

Netafim, das weltweit führende Unternehmen für intelligente Wassernutzung im Agrarsektor hat eine Vereinbarung mit der brasilianischen Firma Etanalc geschlossen, wonach Netafilm der Alleinlieferant für Bewässerungsanlagen und die damit verbundenen Dienstleistungen für das weltgrößte Tropfenbewässerungsprojekt sein wird. Das brasilianische Großprojekt sieht den Anbau von Zuckerrohr sowohl zur Herstellung von Äthanol als auch zur Elektrizitätsgewinnung vor. Die Baukosten der 1. Stufe belaufen sich auf mehr als 900 Millionen Dollar, wovon über 150 Millionen Dollar auf den Netafim-Auftrag entfallen. Das Projekt wird im Bundesstaat Tocantins im mittleren Norden Brasiliens errichtet.

Der Grossteil der Unternehmensaktivitäten von Netafim konzentriert sich heute auf große  Bewässerungsprojekte, Treibhäuser und den Anbau von zur Energieerzeugung nutzbaren Pflanzen für Biokraftstoff. Das Unternehmen erzielte 2008 einen Umsatz von über 600 Millionen Dollar.

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Better Place präsentiert Batteriewechsler

Die Firma Better Place des israelischen Unternehmers Shai Agassi hat im Mai den Prototyp eines automatischen Batteriewechslers für das von ihr geplante Elektroauto vorgestellt. Das System ist eine Schlüsselkomponente des Geschäftsplans von Better Place. Der automatisierte Batteriewechsel soll nur wenige Minuten dauern. Better Place zeigt, dass die Anlage die leere Batterie schnell abklemmen, vom Fahrzeug abziehen und sie dann mit einer vollen Batterie ersetzen kann, ohne dass der Fahrer den Wagen verlassen muss (hier ein Video der Demonstration).

Der Geschäftsführer von Better Place Israel, Moshe Kaplinsky, sagte dazu: „Dies ist eine große Errungenschaft für Better Place und Israel. Die Technologie, die in Israel entwickelt worden ist, bringt uns der Vollendung der Unternehmenslösung für eine vollständige Aufladeinfrastruktur für Elektroautos erheblich näher.“

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    Sicherheitstechnologie














Bilder vom Deutsch-Israelischen
Sicherheitstreffen 2009 stehen jetzt auf der Veranstaltungswebsite bereit.

 

Die nächste Generation unbemannter Drohnen

Auf der Luftfahrtausstellung in Paris-Le Bourget präsentierten sich in diesem Jahr 18 israelische Firmen und Organisationen. Besonders hervorgehoben wurde die israelische Führungsposition im Bereich unbemannter Drohnen, oder unmanned aerial vehicles (UAVs). Die israelischen Firmen zeigten gleich eine ganze Reihe verschiedener UAV-Modelle in allen Größen, von bereits operativ erprobten Spähdrohnen bis zu einer neuen Ambulanzdrohne zur Evakuierung von Verletzten. Das die Drohnen nicht nur militärische Anwendung zeigte das große Interesse von Polizeivertretern an der Technologie.

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Erfolgreiches "Deutsch-Israelisches Sicherheitstreffen"

Vom 18.-19. Mai fand in Berlin-Brandenburg das "Deutsch-Israelische Sicherheitstreffen 2009" statt. Eine Delegation von Vertretern 13 israelischer Firmen aus dem Bereich der zivilen Sicherheitstechnologie und der IT-Sicherheit war zu diesem Event nach Berlin gekommen, um sich mit potentiellen deutschen Partnern auszutauschen und mehr über den deutschen Sicherheitsmarkt und die vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten in diesem Sektor zu erfahren.

Die Veranstaltung mit dem Schwerpunkt „Schutz kritischer Infrastrukturen” wurde vom Israel Trade Center zusammen mit dem Land Brandenburg organisiert; die israelische Delegation stellte das Israel Export and International Cooperation Institute zusammen. In seiner Eröffnungsansprache unterstrich Brandenburgs Ministerpräsident Platzeck das Interesse deutscher Firmen an einer engeren Zusammenarbeit mit Israel. Zu den etwa 140 deutschen Teilnehmern der Veranstaltung gehörten u.a. Systemintegratoren, Behördernvertreter, Sicherheitsfirmen und Betreiber sicherheitssensibler Einrichtungen. Insgesamt konnten im Vorfeld bereits 130 Einzelgespräche zwischen den israelischen Firmen und deutschen Teilnehmern arrangiert werden.

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    Events & Messen
   

In diesem Jahr werden sich auf folgenden Messen in Deutschland israelische Unternehmen an einem Gemeinschaftsstand präsentieren:

Kind und Jugend: 17. - 20. September 2009, Köln

Anuga: 10. - 14. Oktober 2009, Köln

MEDICA: 18. - 21. November 2009, Düsseldorf

Außerdem organisiert das Israel Trade Center eine Delegationsreise nach Israel für deutsche Unternehmen zu folgender Messe:

WATEC: 17. - 19. November, Tel Aviv 

Bei Interesse an dieser Delegation melden Sie sich bitte bei: André Eid, andre.eid@israeltrade.gov.il, 030/206449-15.

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    Business Opportunities
   

Auf der Internetseite des Israel Trade Center in Berlin finden Sie eine Reihe attraktiver Angebote und Gesuche israelischer Firmen. Eine aktuelle Auswahl möchten wir Ihnen hier vorstellen. Klicken Sie einfach auf den Text, um zu einer näheren Beschreibung des Angebots auf unserer Webseite zu gelangen:

Laserlux offers to carry out subcontract work in micro laser welding for a range of industries. The company is looking for an agent / distributor in Germany.

Quickphoto has developed a completely airtight and waterproof underwater camera cover and is looking for distributors in Germany.

AGRIVER - Flowers Direct exports cut flowers as well as fruits and vegetables worldwide. The company seeks cooperation with an importer / distributor in the perishables business for the German market.

SKS Technologies is looking for manufacturers, 'give-away' marketing companies or resellers in the computing peripheral equipment business who will manufacture, market and sell its patent pending Keyboard Cleaner wet wipes.

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Dieser Newsletter wurde Ihnen vom Trade Center der Botschaft des Staates Israel in Berlin geschickt. Die Handelsabteilung der Botschaft konzentriert sich auf die Förderung des israelisch-deutschen Handels und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

Wir hoffen, dass dieser Newsletter für Sie interessante Informationen enthält. Für Anregungen oder Kommentare zum Newsletter schicken Sie uns eine Email an: berlin@israeltrade.gov.il.

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Botschaft des Staates Israel - Israel Trade Center

http://www.israeltrade.gov.il/germany        Telefon: +49 30 206 4490